Dienstag, 17. Oktober 2017

Notruf: 112

***** 125. Gründungsjubiläum der FF Burkhardsreuth vom 8. - 10. Juni 2018 *****

Patenbitten der FF Zessau-Weihersberg

„Seid Willkommen aus Zessau und aus Weihersberg, ihr Leute
von der Feuerwehr, es ist eine große Freude,
euch ein herzliches „Grüß Gott“ zu sagen.
Ich weiß, ihr wollt uns etwas fragen,
was euch auf dem Herzen liegt,
dass ihr Uns wieder als Paten kriegt.

Doch bevor wir euch erhören
müsst ihr euch bewähren
und nach alter Vätersitte,
vortragen eure Patenbitte.“

Mit diesen Worten begrüßte unser erster Vorsitzender Robert Schwemmer die FF Zessau-Weihersberg zum Patenbitten in der alten Säge am Dorfplatz in Trabitz. 105 Jahre ist die FF Burkhardsreuth bereits Patenwehr der Zessauer Brandbekämpfer. Diese bekommen zu Ihrem 125. Gründungsjubiläum, das ebenfalls im Jahr 2018 ist, eine neue Fahne. Nach alter Tradition baten die Floriansjünger aus Zessau-Weihersberg um die Erneuerung der langjährigen Patenschaft.

Trotz des nicht optimalen Wetters marschierten die Patenkinder von Zessau nach Trabitz und zogen mit Ihrer Fahne, begleitet von der Stadtkapelle Eschenbach, auf den Dorfplatz in Trabitz ein, auf dem bereits die FF Burkhardsreuth auf sie warteten.

Die Vorsitzenden und Kommandanten aus Burkhardsreuth begrüßten alle Kameradinnen und Kameraden der beiden Wehren, sowie erste Bürgermeisterin Carmen Pepiuk und unseren Pressevertreter Dr. Bernhard Piegsa.

„Nein das Wasser ist uns nicht ausgegangen,
und es wird, wolln wir´s hoffen, auch künftig langen.

Geldsorgen quälen uns nicht sehr,
ihr Burkhardsreuther habt ja auch nicht mehr.

Wir sind nicht mit leeren Händen gekommen,
wir haben Geschenke mitgenommen.

Unser Bier hilft euch gegen den Durst,
und gegen den Hunger gibt es Senf und Wurst.

Dazu noch Brot und andere Zutaten,
als Mitbringsel für den künftigen Paten.

So hoffen wir, dass ihr uns gewogen seid,
Bitte macht euch zur Patenschaft bereit.“

Nach dem Vortragen Ihrer Patenbitte mussten die Zessau-Weihersberger Floriansjünger insgesamt 5 Aufgaben erfüllen, um die FF Burkhardsreuth zu überzeugen, die Patenschaft erneut zu übernehmen.

Mit Können demonstrierten uns die Zessauer Teilnehmer, wie schnell Sie bei Sturmschäden gefallene Bäume zerlegen können und leerten einen Krug Bier durch eine „Saugleitung“ mit einer Saughöhe von 2 Metern. Die Führungskräfte um Kommandant Markus Eichermüller verstanden es auch in der zweiten Aufgabe mit dem Druck um zu gehen und bliesen einen Luftballon durch drei C-Schläuche, angeschlossen ein einem Verteiler, auf bis er platzte.
Auch die nötige Fähigkeit der Vereinsmitglieder eine Krawatte zu binden wurde unter erschwerten Bedingungen unter Beweis gestellt. 5 Kameraden aus Zessau und Weihersberg legten 5 unserer 22 jungen Festdamen den Krawattenknoten an. Sie bedankten sich prompt bei ihnen und fütterten sei mit einer kleinen Brotzeit.
Auch die weltweit einzigartigste Art und Weise den Schutzanzug der Feuerwehr an zu ziehen demonstrierten uns zwei Aktive der Wehr. In Zessau ziehen sich zwei Brandbekämpfer ihren Schutzanzug jeweils gegenseitig, zeitgleich an. Dies erspart Zeit, versicherte uns der erste Vorsitzende, Tobias Eck.

Am Ende der Prüfungen mussten die vier Bittenden ihre eingebrockte Suppe dann noch selbst Auslöffeln und die Verhandlung über den Preis der Patenschaft konnte beginnen.

51 Liter Freibier wurden nach etwas Diskussion festgelegt. Zudem spendierte unsere Bürgermeisterin Carmen Pepiuk weitere 30 Liter dem Burkhardreuther Feuerwehrverein.

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Rauchmelderübergabe 2017

18 jungen Familien wurden am Samstag den 30. September 2017 unter dem Motto „Alles schläft, einer wacht: Ein Rauchmelder für jedes Neugeborene“ ein Lebensretter von der Gemeinde Trabitz und den drei gemeindlichen Feuerwehren übergeben.

Wie wichtig Rauchmelder sind lässt sich anhand von statistischen Daten leicht erkennen. Mehr als 60 Menschen sterben jährlich bei Bränden. Die meisten von ihnen waren Bewusstlos, da sie im Schlaf giftiges Rauchgas einatmeten. Die Geruchswahrnehmung des Menschen ist im Schlaf sehr beeinträchtigt und einige Gase, wie das Kohlenmonoxid sind zudem Geruchslos. Bereits eine Lungenfüllung kann zur Bewusstlosigkeit oder Tot führen.

Die Eltern von 18 kleinen Gemeindebürgern, die in den Jahren 2015 und 2016 auf die Welt kamen, wurden nach Zessau eingeladen, um vor dem Feuerwehrhaus die Leben rettenden Warngeräte entgegenzunehmen, "die aber hoffentlich nie in Aktion treten müssen", wie Bürgermeisterin Carmen Pepiuk den Familien wünschte. Mehr Interesse als die Plastikteile erweckten bei den Sprösslingen die kuscheligen Grisu-Plüschfiguren, die es dazu gab. Den kleinen feuerspeienden, aber trotzdem von einer Karriere als Feuerwehrmann träumenden Drachen haben die Landesfeuerwehrverbände zu ihrem Maskottchen gekürt.

Bürgermeisterin Pepiuk verband die Feierstunde mit einem Dank an die "tüchtigen und einsatzbereiten Feuerwehren" der Gemeinde. An die Bürger appellierte sie, die Rauchmelderpflicht ernst zu nehmen, die für neu- oder umgebaute Wohnungen bereits jetzt und für Altbauten ab 2018 gelte: "Je ein Rauchmelder soll in jedem Schlaf- und Kinderzimmer und in den Fluren montiert werden." Markus Eichermüller, Kommandant der Zessau-Weihersberger Wehr, erläuterte die Montage und Bedienung der elektronischen Wächter.

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Übung zur Brandschutzwoche

Am Freitag den 22. September 2017 fand die diesjährige, traditionelle Übung zur Feuerwehraktionswoche unter der Leitung der Feuerwehr Feilersdorf-Grub-Bärnwinkel auf dem Anwesen Groß in Feilerdorf statt.

Das Angenommene Löschziel war eine Scheune des Anwesens. Im Einsatz waren die Feuerwehren Feilersdorf-Grub-Bärnwinkel mit ihrem TSA, die Feuerwehr Zessau-Weihersberg mit dem TSF und die Feuerwehr Burkhardsreuth mit dem LF 8 und TSA.

Erste Bürgermeisterin Carmen Pepiuk begrüßte die 36 Aktiven im Anschluss an die Übung und fällte ein knappes und klares Urteil: „Alles hat bestens geklappt und ihr habt wieder einmal gezeigt, dass auf euch stets Verlass ist.“

Die Gemeinde Trabitz lud alle Teilnehmer ins Feuerwehrhaus in Feilersdorf ein wo bereits eine Brotzeit auf die Floriansjünger wartete.

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Mit viel Fleiß zu neuen Abzeichen

11 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden legten am Donnerstag den 14. September 2017 die Leistungsprüfung „Gruppe in Löscheinsatz“ in der Ausprägung Wasserentnahme aus offenem Gewässer am Dorfweiher in Burkhardsreuth ab.

Kreisbrandinspektor Wolfang Schwarz, Kreisbrandmeister Jürgen Haider und Schiedsrichter Markus Wittmann (Kdt. FF Friedersreuth) durften sich von der Leistung unserer beiden Löschgruppen überzeugen und beglückwünschten am Ende, zusammen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Franz Groß und erstem Vorsitzenden Robert Schwemmer, die die elf Prüflinge zu ihrer bestandenen Leistungsprüfung.

Kommandant Stefan Groß und Adjutant Andreas Pöhlmann bereiteten die beiden Gruppen in einem 4 Wöchigen Training auf den Tag der Abnahme vor. Unterstützt wurden sie von Erwin Hey, Robert Schwemmer und Thomas Käß, die immer zur Stelle waren, wenn ihre Unterstützung von Nöten war.

Das von der Gemeinde Trabitz gesponserte Essen fand traditionell im Gasthaus Lober in Burkhardsreuth statt.

Einen kleinen Wehmutstroffen hatte die Abnahme aber leider auch. Für das mittlerweile über 30 Jahre alte LF 8 der Burkhardsreuther Wehr war dies die letzte Leistungsprüfung vor dem „Ruhestand“.

Prüflinge:
Stufe I: Lukas Baumann, Regina Hey, Johannes Neukam.

Stufe II: Renate Neukam, Simon Dötsch, Sebastian Bayer.

Stufe III: Fabian Dötsch, Martin Groß.

Stufe IV: Lukas Deubzer.

Stufe V: Alexander Bayer, Andreas Pöhlmann.

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Kameradschaftsabend der Aktiven

Ein gelungener Abend. So kann man den gestrigen „kleinen“ Kameradschaftsabend der Feuerwehr Burkhardsreuth treffend beschreiben. Circa 60 Personen feierten bis tief in die Nacht hinein den guten Zusammenhalt in unserer Wehr.

Der Kameradschaftsabend der Aktiven ist ein kleines Dankeschön an die ehrenamtlichen Brandschützer/-innen und Ihren tatkräftigen Unterstützern. „Ohne unsere Frauen und Männer zu Hause, die ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten und Ihre Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen unterstützen wo sie nur können, stünden wir heute nicht hier“, referierte erster Vorsitzender Robert Schwemmer.

„Wir sind stolz auf das was wir, und vor allem was ihr tagtäglich leistet.“ Kommandant Stefan Groß bedanke sich bei den Aktiven für die vielen ehrenamtlichen Stunden, die geleistet wurden und geleistet werden. „Auf euch ist Verlass, sei es bei Übungen, Unterrichten, Arbeitseinsätzen aber vor allem bei den Einsätzen. Andere Wehren in unserem Umkreis sind neidisch auf die Kameradschaft die in unserer Wehr gepflegt wird.“ Mit diesen Worten unterstrich Groß noch einmal deutlich den Zusammenhalt unter den Floriansjüngern.

Der Vorsitzende schwor alle Anwesende auf das im kommenden Jahr 2018 stattfindende 125 jährige Vereinsjubiläum ein. „Wir zusammen als Gemeinschaft werden ein super Fest veranstalten, da bin ich mir sicher!“ Schwemmer berichtete weiter über den Fortschritt der Planung, was das Fest betrifft. „Vieles ist bereits erledigt. Der Festplatz am großen Parklpatz der Kirche ist reserviert und die Parkplätze werden großzügig von den Landwirten bereitgestellt, wie immer. Also wie alle 25 Jahre.“ fügte der Vorsitzende scherzhaft hinzu. Weiter bedankte sich Robert Schwemmer bei allen Unterstützern der Wehr. Viele Stunden werden rund um die beiden Feuerwehrhäuser in Burkhardsreuth und Pichlberg geleistet. „Das ist aller Ehre wert! Ich bin stolz auf unsere Wehr!“

Zweiter Vorsitzender, Sebastian Bayer informierte über das Festprogramm. Freitag „Nacht der Tracht“ mit den Stoapfälzer Spitzbuam und der Vorstellung unserer mehr als 20 Festdamen. „Am Samstag haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und haben, zu unser 90er Party, das deutschlandweit beste DJ Team in dieser Rubrik engagiert. Die einen werden sie vielleicht schon kennen, und die anderen werden sie kennen lernen: Das Mütze Katze DJ Team aus Berlin.“
Am Sonntag findet dann der eigentliche Hauptakt der Feier statt. Wir werden Vormittag mit Kirche und anschließendem Weißwurstfrühschoppen beginnen. Am Nachmittag ist dann ein Festzug mit der Weihe unseres neuen Fahrzeugs geplant. Im Anschluss daran kann das neue Fahrzeug sowie viele historische Feuerwehrfahrzeuge besichtigt werden. Dazu ist Festbetrieb mit Kaffee und Kuchen. Am Sonntagabend findet der Festausklang bei Blasmusik statt.

Zu guter Letzt berichtete zweiter Kommandant, Andreas Pöhlman über die laufende Beschaffung des neuen Löschfahrzeugs für die Burkhardsreuther Wehr. Das Fahrzeug, ein Löschgruppenfahrzeug 10 der EC-Line vom Hersteller Magirus sei bereits in Auftrag gegeben. Wenn alles glatt läuft dann stellte der Hersteller eine Auslieferung des Fahrzeugs Mitte Dezember in Aussicht.
Pöhlmann bedankte sich bei allen Anwesenden Aktiven und der Jugendwehr für ihre Übungsbereitschaft. „Dass wir das Übungspensum nach dem Erhalt des neuen Fahrzeugs steigern müssen wird allen klar sein. Viele neuartige Gegenstände und eine 35 Jahre neuere Technik machen das einfach notwendig. Aber das ist bei unseren engagierten Brandschützern ja kein Problem.“
Der Zweite Kommandant unterstrich die gute Zusammenarbeit der Gemeinde mit den gemeindlichen Feuerwehren. „Uns wird immer ein offenes Ohr geschenkt, wenn es um die Belange des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung in der Gemeinde geht.“

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