Montag, 11. Dezember 2017

Notruf: 112

***** 125. Gründungsjubiläum der FF Burkhardsreuth vom 8. - 10. Juni 2018 *****

Ehrungen für 25 und 40 Jahre aktive Dienstzeit

Für 25 und 40 Jahre aktive Dienstzeit wurden auch in diesem Jahr wieder vier langjährige, aktive Mitglieder und Stützpfeiler der Feuerwehr Burkhardsreuth ausgezeichnet.

Veronika Schecklmann und Wolfgang Hofmann wurden für 25 Jahre und Konrad Bauer sowie Hans Hey wurden für 40 Jahre Dienst am Nächsten von unserem Landrat Andreas Meier und Kreisbrandrat Richard Meier ausgezeichnet.

Treue, Mut und Zuverlässigkeit zeichneten die Geehrten aus, unterstrich Bürgermeisterin Carmen Pepiuk und griff ein Wort des Altbundespräsidenten Theodor Heuss auf: "Sorge und Hilfe für andere Menschen sind das wertvollste Kapital im Haushalt der Menschheit." Wie weit der Feuerwehrdienst über das klassische Aufgabenfeld der Brandbekämpfung hinausgewachsen ist und wie komplex die heutigen Anforderungen an die Feuerwehrausbildung sind, skizzierte Landrat Andreas Meier: Nach jahrelanger intensiver Schulung seien die Feuerwehrleute Fachkräfte auf vielen Gebieten wie dem "großen Feld der technischen Hilfeleistungen", den Verkehrssicherungsdiensten oder Umwelteinsätzen.

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Patenbitten der FF Zessau-Weihersberg

„Seid Willkommen aus Zessau und aus Weihersberg, ihr Leute
von der Feuerwehr, es ist eine große Freude,
euch ein herzliches „Grüß Gott“ zu sagen.
Ich weiß, ihr wollt uns etwas fragen,
was euch auf dem Herzen liegt,
dass ihr Uns wieder als Paten kriegt.

Doch bevor wir euch erhören
müsst ihr euch bewähren
und nach alter Vätersitte,
vortragen eure Patenbitte.“

Mit diesen Worten begrüßte unser erster Vorsitzender Robert Schwemmer die FF Zessau-Weihersberg zum Patenbitten in der alten Säge am Dorfplatz in Trabitz. 105 Jahre ist die FF Burkhardsreuth bereits Patenwehr der Zessauer Brandbekämpfer. Diese bekommen zu Ihrem 125. Gründungsjubiläum, das ebenfalls im Jahr 2018 ist, eine neue Fahne. Nach alter Tradition baten die Floriansjünger aus Zessau-Weihersberg um die Erneuerung der langjährigen Patenschaft.

Trotz des nicht optimalen Wetters marschierten die Patenkinder von Zessau nach Trabitz und zogen mit Ihrer Fahne, begleitet von der Stadtkapelle Eschenbach, auf den Dorfplatz in Trabitz ein, auf dem bereits die FF Burkhardsreuth auf sie warteten.

Die Vorsitzenden und Kommandanten aus Burkhardsreuth begrüßten alle Kameradinnen und Kameraden der beiden Wehren, sowie erste Bürgermeisterin Carmen Pepiuk und unseren Pressevertreter Dr. Bernhard Piegsa.

„Nein das Wasser ist uns nicht ausgegangen,
und es wird, wolln wir´s hoffen, auch künftig langen.

Geldsorgen quälen uns nicht sehr,
ihr Burkhardsreuther habt ja auch nicht mehr.

Wir sind nicht mit leeren Händen gekommen,
wir haben Geschenke mitgenommen.

Unser Bier hilft euch gegen den Durst,
und gegen den Hunger gibt es Senf und Wurst.

Dazu noch Brot und andere Zutaten,
als Mitbringsel für den künftigen Paten.

So hoffen wir, dass ihr uns gewogen seid,
Bitte macht euch zur Patenschaft bereit.“

Nach dem Vortragen Ihrer Patenbitte mussten die Zessau-Weihersberger Floriansjünger insgesamt 5 Aufgaben erfüllen, um die FF Burkhardsreuth zu überzeugen, die Patenschaft erneut zu übernehmen.

Mit Können demonstrierten uns die Zessauer Teilnehmer, wie schnell Sie bei Sturmschäden gefallene Bäume zerlegen können und leerten einen Krug Bier durch eine „Saugleitung“ mit einer Saughöhe von 2 Metern. Die Führungskräfte um Kommandant Markus Eichermüller verstanden es auch in der zweiten Aufgabe mit dem Druck um zu gehen und bliesen einen Luftballon durch drei C-Schläuche, angeschlossen ein einem Verteiler, auf bis er platzte.
Auch die nötige Fähigkeit der Vereinsmitglieder eine Krawatte zu binden wurde unter erschwerten Bedingungen unter Beweis gestellt. 5 Kameraden aus Zessau und Weihersberg legten 5 unserer 22 jungen Festdamen den Krawattenknoten an. Sie bedankten sich prompt bei ihnen und fütterten sei mit einer kleinen Brotzeit.
Auch die weltweit einzigartigste Art und Weise den Schutzanzug der Feuerwehr an zu ziehen demonstrierten uns zwei Aktive der Wehr. In Zessau ziehen sich zwei Brandbekämpfer ihren Schutzanzug jeweils gegenseitig, zeitgleich an. Dies erspart Zeit, versicherte uns der erste Vorsitzende, Tobias Eck.

Am Ende der Prüfungen mussten die vier Bittenden ihre eingebrockte Suppe dann noch selbst Auslöffeln und die Verhandlung über den Preis der Patenschaft konnte beginnen.

51 Liter Freibier wurden nach etwas Diskussion festgelegt. Zudem spendierte unsere Bürgermeisterin Carmen Pepiuk weitere 30 Liter dem Burkhardreuther Feuerwehrverein.

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Rauchmelderübergabe 2017

18 jungen Familien wurden am Samstag den 30. September 2017 unter dem Motto „Alles schläft, einer wacht: Ein Rauchmelder für jedes Neugeborene“ ein Lebensretter von der Gemeinde Trabitz und den drei gemeindlichen Feuerwehren übergeben.

Wie wichtig Rauchmelder sind lässt sich anhand von statistischen Daten leicht erkennen. Mehr als 60 Menschen sterben jährlich bei Bränden. Die meisten von ihnen waren Bewusstlos, da sie im Schlaf giftiges Rauchgas einatmeten. Die Geruchswahrnehmung des Menschen ist im Schlaf sehr beeinträchtigt und einige Gase, wie das Kohlenmonoxid sind zudem Geruchslos. Bereits eine Lungenfüllung kann zur Bewusstlosigkeit oder Tot führen.

Die Eltern von 18 kleinen Gemeindebürgern, die in den Jahren 2015 und 2016 auf die Welt kamen, wurden nach Zessau eingeladen, um vor dem Feuerwehrhaus die Leben rettenden Warngeräte entgegenzunehmen, "die aber hoffentlich nie in Aktion treten müssen", wie Bürgermeisterin Carmen Pepiuk den Familien wünschte. Mehr Interesse als die Plastikteile erweckten bei den Sprösslingen die kuscheligen Grisu-Plüschfiguren, die es dazu gab. Den kleinen feuerspeienden, aber trotzdem von einer Karriere als Feuerwehrmann träumenden Drachen haben die Landesfeuerwehrverbände zu ihrem Maskottchen gekürt.

Bürgermeisterin Pepiuk verband die Feierstunde mit einem Dank an die "tüchtigen und einsatzbereiten Feuerwehren" der Gemeinde. An die Bürger appellierte sie, die Rauchmelderpflicht ernst zu nehmen, die für neu- oder umgebaute Wohnungen bereits jetzt und für Altbauten ab 2018 gelte: "Je ein Rauchmelder soll in jedem Schlaf- und Kinderzimmer und in den Fluren montiert werden." Markus Eichermüller, Kommandant der Zessau-Weihersberger Wehr, erläuterte die Montage und Bedienung der elektronischen Wächter.

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Übung zur Brandschutzwoche

Am Freitag den 22. September 2017 fand die diesjährige, traditionelle Übung zur Feuerwehraktionswoche unter der Leitung der Feuerwehr Feilersdorf-Grub-Bärnwinkel auf dem Anwesen Groß in Feilerdorf statt.

Das Angenommene Löschziel war eine Scheune des Anwesens. Im Einsatz waren die Feuerwehren Feilersdorf-Grub-Bärnwinkel mit ihrem TSA, die Feuerwehr Zessau-Weihersberg mit dem TSF und die Feuerwehr Burkhardsreuth mit dem LF 8 und TSA.

Erste Bürgermeisterin Carmen Pepiuk begrüßte die 36 Aktiven im Anschluss an die Übung und fällte ein knappes und klares Urteil: „Alles hat bestens geklappt und ihr habt wieder einmal gezeigt, dass auf euch stets Verlass ist.“

Die Gemeinde Trabitz lud alle Teilnehmer ins Feuerwehrhaus in Feilersdorf ein wo bereits eine Brotzeit auf die Floriansjünger wartete.

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Mit viel Fleiß zu neuen Abzeichen

11 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden legten am Donnerstag den 14. September 2017 die Leistungsprüfung „Gruppe in Löscheinsatz“ in der Ausprägung Wasserentnahme aus offenem Gewässer am Dorfweiher in Burkhardsreuth ab.

Kreisbrandinspektor Wolfang Schwarz, Kreisbrandmeister Jürgen Haider und Schiedsrichter Markus Wittmann (Kdt. FF Friedersreuth) durften sich von der Leistung unserer beiden Löschgruppen überzeugen und beglückwünschten am Ende, zusammen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Franz Groß und erstem Vorsitzenden Robert Schwemmer, die die elf Prüflinge zu ihrer bestandenen Leistungsprüfung.

Kommandant Stefan Groß und Adjutant Andreas Pöhlmann bereiteten die beiden Gruppen in einem 4 Wöchigen Training auf den Tag der Abnahme vor. Unterstützt wurden sie von Erwin Hey, Robert Schwemmer und Thomas Käß, die immer zur Stelle waren, wenn ihre Unterstützung von Nöten war.

Das von der Gemeinde Trabitz gesponserte Essen fand traditionell im Gasthaus Lober in Burkhardsreuth statt.

Einen kleinen Wehmutstroffen hatte die Abnahme aber leider auch. Für das mittlerweile über 30 Jahre alte LF 8 der Burkhardsreuther Wehr war dies die letzte Leistungsprüfung vor dem „Ruhestand“.

Prüflinge:
Stufe I: Lukas Baumann, Regina Hey, Johannes Neukam.

Stufe II: Renate Neukam, Simon Dötsch, Sebastian Bayer.

Stufe III: Fabian Dötsch, Martin Groß.

Stufe IV: Lukas Deubzer.

Stufe V: Alexander Bayer, Andreas Pöhlmann.

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