Dienstag, 16. Januar 2018

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***** 125. Gründungsjubiläum der FF Burkhardsreuth vom 8. - 10. Juni 2018 *****

„Spaß“ und eine „starke Gemeinschaft“

Unter diesem Motto fand am ersten Sonntag nach Hl. Drei König (7. Januar 2018) traditionell die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Gasthaus Lober statt.

„Der Spaß an der Feuerwehr ist das Wichtigste. (…) Was einer alleine nicht schafft oder schaffen kann das schafft die Feuerwehr mit Links.“ Mit diesen Worten stimmte Kommandant Stefan Groß die Anwesenden auf das Jubeljahr 2018 ein.

Erster Vorsitzender Robert Schwemmer berichtete von einem sehr aktiven und arbeitsreichen Jahr 2017. 28 Veranstaltungen besuchten die Floriansjünger teils in offizieller Dienstkleidung, teils in unserem Fest-Werbe-T-Shirt. Schwemmer lobte besonders die Teilnahme unserer 21 Festdamen die mehrmals fast vollständig zu Veranstaltungen erschienen. „Wir sind sehr stolz auf unsere Mädels!“

In 17 Vorstandschaftssitzungen mit 59 Tagesordnungspunkten wurden die Belange der Feuerwehr diskutiert und beschlossen. Die Anzahl der Sitzungen wurde im Laufe des Jahres auf einen zweiwöchigen Rhythmus erhöht, da 2018 das große 125-jährige Gründungsfest gefeiert wird.

Auch wurden im vergangenen Jahr, nach 10 Jahren ohne Sitzung, zweimal eine Tagung des Kreisfeuerwehrverbands Neustadt a.d. Waldnaab einberufen, die von den Verantwortlichen besucht wurden.

Kassier Herbert Hey gab einen kurzen Überblick über die Finanzen der Feuerwehr Burkhardsreuth, die sich im Vereinsjahr 2017 positiv entwickelt haben.

Kommandant Stefan Groß berichtete ebenfalls von einem sehr arbeitsreichen Jahr. Die Ersatzbeschaffung für das mittlerweile stark in die Jahre gekommene LF 8 wurde in einigen Terminen konkretisiert und vorangetrieben. Die 43 Aktiven – davon 2 Frauen waren in 7 Einsätzen gefordert. Die Zahl der Brände hat sich im Jahr 2017 leider auf 3 erhöht, weshalb Groß froh ist, dass das neue Fahrzeug bald über einen Wassertank verfügen wird.

Der Kommandant berichtete von den Ausbildungsveranstaltungen. Die Feuerwehrfrauen und -Männer wurden in 8 Einsatzübungen, 4 theoretischen Unterrichten, einer Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche und 2 Atemschutzunterrichten bestens geschult. Weiterhin wurde in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Zessau-Weihersberg, Feilersdorf-Grub-Bärnwinkel, Neustadt am Kulm und Mockersdorf die beiden letzten MTA Blöcke (4+5) absolviert. Hier haben sich mittlerweile auch Kameradinnen und Kameraden der Wehren Pressath und Filchendorf angeschlossen.

Stolz ist Groß darauf, dass damit Regina Hey, Johannes Neukam, Martin Groß und Lukas Baumann das Basismodul abgeschlossen haben. Lukas Baumann wurde als erste Teilnehmer der MTA, der bereits über 18 Jahre alt ist, zum Feuerwehrmann befördert.

Weiterhin nahmen die Kommandanten folgende Beförderungen und Ehrungen vor:
Christian Bock, Christian Bräutigam und Andreas Hörl wurden zum Hauptfeuerwehrmann und Alexander Bayer, Matthias Hey sowie Andreas Pöhlmann wurden zum Oberlöschmeister ernannt.
Für langjährige Dienstzeit wurden Johannes Bauer, Fabian Dötsch, Sebastian Reiß (jeweils 10 Jahre), Wolfang Nickl (20 Jahre Atemschutz), Stefan Käß (25 Jahre Atemschutz), Günther Schwindl (30 Jahre Atemschutz), Konrad Bauer und Hans Hey (jeweils 40 Jahre) geehrt.

Andreas Hey wurde zum neuen Atemschutzwart ernannt, nachdem Markus Reiß das Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hat. Sein Stellvertreter ist nun Sebastian Bayer.

Jugendwart Matthias Hey berichtete von den Aktivitäten in der Jugendausbildung. Es wurden 12 Treffen organisiert, in denen die interessierten Feuerwehranwärter mit viel Spaß an das tägliche Einsatzgeschehen herangeführt wurden. Aktuell werden 16 Jugendliche – davon 6 Mädchen - der Feuerwehr Burkhardsreuth ausgebildet.

Nachdem der Mitgliedsbeitrag seit Jahren nicht mehr angepasst wurde, beschloss die Versammlung auf Antrag des Vorsitzenden eine zeitgemäße Beitragsanpassung.

Veronika Schecklmann stellte zur Jahreshauptversammung das Amt des Schriftführers zur Verfügung. Die Versammlung stimmte einstimmig für Christiane Pöhlmann, die sich bereit erklärt hat, das Amt fortzuführen.

Sebastian Bayer, Robert Schwemmer, Stefan Groß und Andreas Pöhlmann gaben im Anschluss noch einen Ausblick auf das Jahr 2018. Ein buntes Festprogramm vom 8. bis 10. Juni wurde von der Vorstandschaft ausgearbeitet.

Robert Schwemmer bedankte sich für die vielen ehrenamtlichen Stunden die rund um die Feuerwehr geleistet wurden.

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Erste Feuerwehranwärte legen letzte Prüfung des MTA Basismoduls ab

Die Ausbildung in der Feuerwehr wird mit den stetig steigenden Anforderungen immer wichtiger und anspruchsvoller. Die 5 Blöcke des MTA Basismoduls vermitteln die Grundfertigkeiten für alle Feuerwehrtätigkeiten.

Am 12.12.2017 wurde die Prüfung zum letzten Block des Basismoduls von unserem Kreisbrandinspektor für Ausbildung, Markus Kindl im Gerätehaus in Neustadt am Kulm abgenommen. Alle 25 Teilnehmer bestanden die Prüfung mit Bravour.

Die Feuerwehr Burkhardsreuth nahm mit 7 Personen teil. Für Regina Hey, Johannes Neukam, Martin Groß und Lukas Baumann war dies die letzte Prüfung im Basismodul. Außerdem dürfen wir Sebastian Bayer, Benedikt Reiß und Sebastian Reiß zur bestandenen Prüfung gratulieren.

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Ehrungen für 25 und 40 Jahre aktive Dienstzeit

Für 25 und 40 Jahre aktive Dienstzeit wurden auch in diesem Jahr wieder vier langjährige, aktive Mitglieder und Stützpfeiler der Feuerwehr Burkhardsreuth ausgezeichnet.

Veronika Schecklmann und Wolfgang Hofmann wurden für 25 Jahre und Konrad Bauer sowie Hans Hey wurden für 40 Jahre Dienst am Nächsten von unserem Landrat Andreas Meier und Kreisbrandrat Richard Meier ausgezeichnet.

Treue, Mut und Zuverlässigkeit zeichneten die Geehrten aus, unterstrich Bürgermeisterin Carmen Pepiuk und griff ein Wort des Altbundespräsidenten Theodor Heuss auf: "Sorge und Hilfe für andere Menschen sind das wertvollste Kapital im Haushalt der Menschheit." Wie weit der Feuerwehrdienst über das klassische Aufgabenfeld der Brandbekämpfung hinausgewachsen ist und wie komplex die heutigen Anforderungen an die Feuerwehrausbildung sind, skizzierte Landrat Andreas Meier: Nach jahrelanger intensiver Schulung seien die Feuerwehrleute Fachkräfte auf vielen Gebieten wie dem "großen Feld der technischen Hilfeleistungen", den Verkehrssicherungsdiensten oder Umwelteinsätzen.

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Patenbitten der FF Zessau-Weihersberg

„Seid Willkommen aus Zessau und aus Weihersberg, ihr Leute
von der Feuerwehr, es ist eine große Freude,
euch ein herzliches „Grüß Gott“ zu sagen.
Ich weiß, ihr wollt uns etwas fragen,
was euch auf dem Herzen liegt,
dass ihr Uns wieder als Paten kriegt.

Doch bevor wir euch erhören
müsst ihr euch bewähren
und nach alter Vätersitte,
vortragen eure Patenbitte.“

Mit diesen Worten begrüßte unser erster Vorsitzender Robert Schwemmer die FF Zessau-Weihersberg zum Patenbitten in der alten Säge am Dorfplatz in Trabitz. 105 Jahre ist die FF Burkhardsreuth bereits Patenwehr der Zessauer Brandbekämpfer. Diese bekommen zu Ihrem 125. Gründungsjubiläum, das ebenfalls im Jahr 2018 ist, eine neue Fahne. Nach alter Tradition baten die Floriansjünger aus Zessau-Weihersberg um die Erneuerung der langjährigen Patenschaft.

Trotz des nicht optimalen Wetters marschierten die Patenkinder von Zessau nach Trabitz und zogen mit Ihrer Fahne, begleitet von der Stadtkapelle Eschenbach, auf den Dorfplatz in Trabitz ein, auf dem bereits die FF Burkhardsreuth auf sie warteten.

Die Vorsitzenden und Kommandanten aus Burkhardsreuth begrüßten alle Kameradinnen und Kameraden der beiden Wehren, sowie erste Bürgermeisterin Carmen Pepiuk und unseren Pressevertreter Dr. Bernhard Piegsa.

„Nein das Wasser ist uns nicht ausgegangen,
und es wird, wolln wir´s hoffen, auch künftig langen.

Geldsorgen quälen uns nicht sehr,
ihr Burkhardsreuther habt ja auch nicht mehr.

Wir sind nicht mit leeren Händen gekommen,
wir haben Geschenke mitgenommen.

Unser Bier hilft euch gegen den Durst,
und gegen den Hunger gibt es Senf und Wurst.

Dazu noch Brot und andere Zutaten,
als Mitbringsel für den künftigen Paten.

So hoffen wir, dass ihr uns gewogen seid,
Bitte macht euch zur Patenschaft bereit.“

Nach dem Vortragen Ihrer Patenbitte mussten die Zessau-Weihersberger Floriansjünger insgesamt 5 Aufgaben erfüllen, um die FF Burkhardsreuth zu überzeugen, die Patenschaft erneut zu übernehmen.

Mit Können demonstrierten uns die Zessauer Teilnehmer, wie schnell Sie bei Sturmschäden gefallene Bäume zerlegen können und leerten einen Krug Bier durch eine „Saugleitung“ mit einer Saughöhe von 2 Metern. Die Führungskräfte um Kommandant Markus Eichermüller verstanden es auch in der zweiten Aufgabe mit dem Druck um zu gehen und bliesen einen Luftballon durch drei C-Schläuche, angeschlossen ein einem Verteiler, auf bis er platzte.
Auch die nötige Fähigkeit der Vereinsmitglieder eine Krawatte zu binden wurde unter erschwerten Bedingungen unter Beweis gestellt. 5 Kameraden aus Zessau und Weihersberg legten 5 unserer 22 jungen Festdamen den Krawattenknoten an. Sie bedankten sich prompt bei ihnen und fütterten sei mit einer kleinen Brotzeit.
Auch die weltweit einzigartigste Art und Weise den Schutzanzug der Feuerwehr an zu ziehen demonstrierten uns zwei Aktive der Wehr. In Zessau ziehen sich zwei Brandbekämpfer ihren Schutzanzug jeweils gegenseitig, zeitgleich an. Dies erspart Zeit, versicherte uns der erste Vorsitzende, Tobias Eck.

Am Ende der Prüfungen mussten die vier Bittenden ihre eingebrockte Suppe dann noch selbst Auslöffeln und die Verhandlung über den Preis der Patenschaft konnte beginnen.

51 Liter Freibier wurden nach etwas Diskussion festgelegt. Zudem spendierte unsere Bürgermeisterin Carmen Pepiuk weitere 30 Liter dem Burkhardreuther Feuerwehrverein.

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Rauchmelderübergabe 2017

18 jungen Familien wurden am Samstag den 30. September 2017 unter dem Motto „Alles schläft, einer wacht: Ein Rauchmelder für jedes Neugeborene“ ein Lebensretter von der Gemeinde Trabitz und den drei gemeindlichen Feuerwehren übergeben.

Wie wichtig Rauchmelder sind lässt sich anhand von statistischen Daten leicht erkennen. Mehr als 60 Menschen sterben jährlich bei Bränden. Die meisten von ihnen waren Bewusstlos, da sie im Schlaf giftiges Rauchgas einatmeten. Die Geruchswahrnehmung des Menschen ist im Schlaf sehr beeinträchtigt und einige Gase, wie das Kohlenmonoxid sind zudem Geruchslos. Bereits eine Lungenfüllung kann zur Bewusstlosigkeit oder Tot führen.

Die Eltern von 18 kleinen Gemeindebürgern, die in den Jahren 2015 und 2016 auf die Welt kamen, wurden nach Zessau eingeladen, um vor dem Feuerwehrhaus die Leben rettenden Warngeräte entgegenzunehmen, "die aber hoffentlich nie in Aktion treten müssen", wie Bürgermeisterin Carmen Pepiuk den Familien wünschte. Mehr Interesse als die Plastikteile erweckten bei den Sprösslingen die kuscheligen Grisu-Plüschfiguren, die es dazu gab. Den kleinen feuerspeienden, aber trotzdem von einer Karriere als Feuerwehrmann träumenden Drachen haben die Landesfeuerwehrverbände zu ihrem Maskottchen gekürt.

Bürgermeisterin Pepiuk verband die Feierstunde mit einem Dank an die "tüchtigen und einsatzbereiten Feuerwehren" der Gemeinde. An die Bürger appellierte sie, die Rauchmelderpflicht ernst zu nehmen, die für neu- oder umgebaute Wohnungen bereits jetzt und für Altbauten ab 2018 gelte: "Je ein Rauchmelder soll in jedem Schlaf- und Kinderzimmer und in den Fluren montiert werden." Markus Eichermüller, Kommandant der Zessau-Weihersberger Wehr, erläuterte die Montage und Bedienung der elektronischen Wächter.

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