Dienstag, 25. Juni 2019

Notruf: 112

Florianstag und Hallenfest

Zum Florianstag und Hallenfest lud die Feuerwehr Burkhardsreuth am Samstag 4. Mai und Sonntag 5. Mai 2019 ein. Die Feierlichkeiten zum Florianstag begannen traditionell mit dem Kirchenzug der drei gemeindlichen Feuerwehren in die Jakobuskirche. Pater Antony D’Cruz hob in seiner Predigt den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehren hervor. Glaube und Solidarität seien zwei Seiten einer Münze: In diesem Sinn habe auch der Heilige Florian bedingungslos Nächstenliebe geübt und sein Leben eingesetzt, „so wie Sie es ebenfalls tun“.

Nach dem feierlichen Gottesdienst machte sich der Festzug Richtung Heiners Halle auf, die zum Verweilen einlud. Feuerwehrvorsitzender Robert Schwemmer begrüßte neben Bürgermeisterin Carmen Pepiuk sowie den Gemeinderäten, den Kameraden aus Feilersdorf und Zessau auch eine Abordnung der Zintlhammerer Wehr. Die Trabitzer Bürgermeisterin Carmen Pepiuk dankte den Brandschützern für ihren Dienst, den „im Grunde kein Dankeswort genügend würdigen kann“. Schwemmers und Pepiuks Dank galt nicht zuletzt der Stadtkapelle Eschenbach für die musikalische Begleitung von Eucharistiefeier und Festabend.

Am Sonntag fand vormittags ein Weißwurstfrühschoppen statt. Nachmittags lud die Feuerwehr zu Kaffee und Kuchen in die beheizte Halle. „Auch auf unsere Bäckerinnen konnten wir uns wieder verlassen – das Kuchenbuffet für den Sonntagnachmittag war so gut bestückt wie selten“, freute sich Feuerwehrvorsitzender Robert Schwemmer. Das Hallenfest klang am Abend ruhig aus.

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Hinschauen nicht Wegschauen - Erste-Hilfe-Kurs 2019

Am 25. und 26. April 2019 fand der diesjährige Erste-Hilfe-Kurs der Feuerwehr statt. Der Leiter der BRK Bereitschaft Pressath, Thomas Rauch und seine Kollegin Verena leiteten diesen sehr informativen und kurzweiligen Kurs.

Jeder kann und sollte Erste Hilfe leisten. Dies wurde den vielen sehr jungen Teilnehmern, aber auch den alten Hasen bewusst gemacht. Es ist schon ausreichend bei einer Notlage einer anderen Person nicht weg zu sehen, sondern einen Notruf ab zu setzen, den Verletzten so gut es geht betreuen und auf die professionellen Helfer warten.

Oftmals ist die Person die Hilfe benötigt nicht etwa ein Fremder, sondern ein Freund, Verwandter oder Arbeitskollege, denn gut dreiviertel aller Unfälle passieren im Haushalt oder Freizeit.

Deshalb sind Erste-Hilfe-Kurse eine wichtige Säule in der Versorgung von Verletzten. Es reicht nicht aus, den beim Führerschein verpflichtenden Kurs zu belegen und keinerlei Auffrischungen mehr zu machen. Das Lösen einer mathematischen Formel lernt jeder in der Schule. Aber zwei, oder drei Jahre nach dem Schulabschluss fällt uns das Lösen einer Formel schon sehr schwer.
Mit der Anwendung der Erste-Hilfe-Maßnahmen verhält es sich genauso. Daher ist eine Auffrischung nach zwei bis drei Jahren sehr ratsam, vielleicht bei einem Erste-Hilfe-Kurs der FF Burkhardsreuth.

 

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Emmausgang 2019

Auch im Jahr 2019 fand am Ostermontag der traditionelle Emmausgang der FF Burkhardsreuth statt. Dieses mal ging es zum Gasthaus Busch nach Kötzersdorf.

Nach der Messe in der Jakobuskirche trafen sich die 30-köpfige Gruppe am Bahnhof Kemnath-Neustadt. Von dort aus ging es bei strahlendem Sonnenschein durch Höflas nach Kötzersdorf übers Kemnather Land. Die schmalen abgelegenen Wege, die für den Spaziergang ausgesucht wurden, waren ideal für Familien, sowie Teilnehmer jeglichen Alters.

Nach einer Stärkung mit Sonntagsbraten oder Schnitzel im Gasthaus Busch traten die Wanderer den Rückweg an. Traditionell durfte das Ostereierwerfen natürlich nicht fehlen. Ein Spaß für Jung und Alt, bei dem derjenige gewinnt, dessen Osterei das Werfen am längsten unbeschadet übersteht und noch zum Verzehr geeignet ist. Ein zwangloses, kleines Fußballspiel rundeten den gelungenen Tag ab.

Vielleicht sind auch Sie im kommenden Jahr bei diesem traditionellen Event dabei, wenn es heißt: „20 Jahre Emmausgang der FF Burkhardsreuth“.

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Rama-Dama Aktion 2019

20 Säcke voll Unrat, Autoreifen, Scheinwerfer und Schornsteinfegerwerkzeug, dass war das Ergebnis der diesjährigen Rama-Dama Aktion. „Mit den Reifen und Scheinwerfern könnten wir eine Autowerkstatt und mit den 30 Starbucks-Bechern ein Café eröffnen“, spöttelte einer der 15 Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Burkhardsreuther und Feilersdorfer Feuerwehrjugend und der Trabitzer LBV-Naturschutzgruppe, die sich am Reinemachen der Trabitzer Straßengräben beteiligten.  Fürs Startkapital könne man die gesammelten Pfandflaschen einlösen: „Leergut für zwei Getränkekästen haben wir zusammengetragen – den Leuten geht es anscheinend zu gut.“

Leider fanden die Jugendlichen in diesem Jahr auch Brandgefährliches. Eine größere Menge „Tschehenböller“-Blindgänger wurde von Mädchen und Jungen aufgelesen und der sachgerechten Entsorgung zugeführt. „Wenn ein unbedarfter Mitmensch so etwas findet und damit herumexperimentiert, kann das zu schlimmen Verletzungen führen.“

Grundsätzlich „erschreckend“ nannte der Organisator der Aktion, Alexander Bayer, die heuer angefallene Müllmenge: „Ihr habt gewiss doppelt so viel Abfall gesammelt wie bei der letzten Aktion – und das innerhalb von nur zweieinhalb Stunden. Bei dieser Menge an Flaschen und Scherben in den Flurgräben sei es kein Wunder, dass gerade in heißen Sommern, wie vergangenes Jahr viele Flächen- oder Waldbrände die Feuerwehren allerorts auf den Plan gerufen haben. „Eine weggeworfene Flasche wirkt wie ein Brennglas und kann an einem heißen, trockenen Hochsommertag innerhalb von zehn Minuten einen Wald- oder Feldbrand auslösen. Mit jeder gesammelten Flasche habt ihr also zum Brandschutz beigetragen.“ Zweiter Bürgermeister Franz Groß ergänzte, dass Glas- oder Blechmüll Bodenpflegemaschinen beschädigen könne: „Man braucht nur an einen Flächenmulcher zu denken, der bei der Straßengrabenpflege über so ein Teil schrammt.“

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Wir haben alles unter Kontrolle…

Traditionell fand auch in diesem Jahr wieder der Rosenmontagsball der Feuerwehr Burkhardsreuth im Schützenheim Preißach mit über 150 Gästen statt.

Wie im vergangenen Jahr sorgte der Pressather Faschingsverein (PFV) mit seiner Erwachsenengarde, Jugendgarde, dem Männerballett, seine beiden Präsidenten, dem Elferrat, dem Kindeprinzenpaar sowie dem Prinzenpaar für einen kurzweiligen Abend. 

Für die musikalische Unterhaltung wurde die Band „Horrido Express“ arrangiert, die, wie bereits im vergangenen Jahr, für eine stets gut gefüllte Tanzfläche sorgte.

Die diesjährige Ordensverleihung weckte Erinnerungen an unser Jubiläumfest in 2018. So wurde der „Beste-Fahrzeugsegnung-ever-Orden" an unseren Kommandanten Stefan Groß verliehen, dessen Ansprache zur Indienststellung des neuen Einsatz-Lkw viele beeindruckt und bewegt hatte. Adjutant Andreas Pöhlmann, der bei der Beschaffung des Fahrzeugs sein Organisationstalent bewiesen hatte, erhielt den "Fahrzeugbeschafferorden", Regina Hey den "Fahrzeugbrautorden" und Rudi Neukam stellvertretend für alle rund 300 Festhelfer den "Feuerwehrfest-Unterstützer-Orden".

Die Mitglieder der Wehr ließ es sich dieses Jahr nicht nehmen, eine alte Tradition wieder aufleben zu lassen. Für eine Überraschung am Abend sorgte unsere kurzfristig entstandene „Feuerwehr-Theater Gruppe“ die den vom Kommandanten Stefan Groß geschrieben Sketch leben einhauchte und für die Lockerung der Lachmuskulatur der Besucher sorgte.

Während der Zugabe des Pressather Showtanz war immer wieder ein Blaulicht an den Fenstern zu sehen, sowie ein Sirenengeräusch zu hören, was den ein oder anderen Besucher schon hellhörig machten. Da keiner etwas von dem „speziellen Einsatz der Wehr wusste“.

Mit einer Parodie nach dem Motto "Mir ham alles im Griff" führte das stürmische Feuerwehr-Septett (Matthias Hey mit Lena Schecklmann, Lukas Baumann mit Markus Reiß und Christiane Pöhlmann mit Stefan Groß) unter "Einsatzleitung" von Lukas Deubzer vor, wie ein Feuerwehreinsatz besser nicht ablaufen sollte - einschließlich des kategorischen Verzichts auf die angebotene Hilfe der Pressather Kameraden, denn "des is unser Feier!" Und doch wusste jeder: Ein solches Tohuwabohu wäre im Ernstfall bei keiner der Trabitzer Wehren denkbar.

Die Sketcheinlage wurde mit stürmischem Applaus belohnt.

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